Startseite Kunstbilder Werbebilder Pop-Art Lebenslauf Kontakt Sprachauswahl Impressum Auszug aus der Kritik von Sharon Frost, Fotografieexpertin,
The New York Public Library
Michael Meyer ist ein Fotograf aus Cali, deutscher Abstammung,
dessen Vater das älteste Fotostudio der Stadt gegründet hat.
Diese vererbte Vertrautheit mit dem Medium, baute Michael durch
Studien in Europa, den Vereinigten Staaten und Israel aus.

Er sammelte nicht nur Erfahrung als Fotograf in Deutschland,
Israel und Kolumbien, sondern stellte seine Arbeiten international
aus, wodurch die Werke an Komplexität gewannen.

Seine fotografische Konstruktionen stellen physische Manifestationen
innerer psychologische Zustände dar. Seine Bildmanipulationen gehen
über Licht, Farbe und Komposition hinaus.

In einem sehr komlexen Prozess drückt Michael in solchen Werken wie

"Metamorphosen"
die unterschwellige panische Angst und das
überwältigende Gefühl einer Krise aus.

Der Prozess selbst wird zu einem kritischen Aspekt in Meyers Arbeit,
obwohl die tatsächlichen Werke mehr sind, als die Art, wie Sie gemacht wurden.
Was sie durch den künstlerischen Schaffensprozess darstellen, ist jedoch
ein anderer gänzlich innerer Prozess, ein Prozess der Selbsterfahrung
der sichtbar und emotional erlebbar wird.

Obwohl Michael bereits in den späten 70er mit fotografischen Techniken
zu experimentieren begann, entwickelte er seit 1991 die hochkomplexen
Fotomontagen, welche wir hier sehen können. Seine Arbeit ist jedoch nicht
in der Tradition der Fotomontage, wie sie von John Heartfield und anderen
im Berliner Dada aktiven Künstlern begründet wurde, die Anordnung erfundener
Bilder und visuelle Akzente in überraschende Kombinationen, deren neue
Koexistenz mit einer politischen Bedeutung ausgestattet wurde.

In Michael's Fall werden die Bilder, die zusammen als eine Einheit wirken
sollen, von dem Künstler selbst geschaffen. Michael nennt seine Werke "Polyptics".
Seine großformatige Arbeiten, manchmal am Rand gefaltet oder aufgespalten,
bestehen aus vielen kleinen Fotografien, deren Bilder miteinander verbunden sind
und ihr Drama im Gitter vorführen. Michael stellt sich unter diesen Dramen,
persönliche Fabeln vor.

Für ihn funktionieren die Gitter nicht als das bekannte moderne System, das
reduziert um Wiederholungen zu erforschen. Michaels Gitter arbeiten prismatisch
- eine fragmentierte Erfahrung zu der physischen Integration zwingend. Eben diese
Wiederholungen von Modulargerüsten, insbesondere in Kombination mit der großen
Anzahl dieser Bruchstücke, bringt die Existenz in Zeit mit sich und fügt ein
unbestreitbar kinematisches Element zum Erlebnis des Betrachters.

Das erweckte Gefühl der Zeit ist fast zirkulär, einen Kampf mit den Grenzen
der Erfahrung, mehr oder weniger klaustrophobisch.
In diesen Fotografien erforscht Michael eine Art existenzieller Angst, die finster
und beunruhigend ist. Dabei betrachtet er sein Werk als "...den Schrei der Lebenden",
als einen Protest gegen die Gewalt, als einen Aufschrei für die Freiheit,
gegen Vorurteile, wobei die Kunst das einzig gebliebene, erlösende Mittel ist.








"Er wird an's Licht bringen, was im Dunkeln
verborgen ist und er wird die Beweggründe
des menschlichen Herzens sichtbar machen.

Corinthians 4:5